Notfallplanung: Ein guter Incident-Prozess muss nicht kompliziert sein
Ein einfacher, geübter Incident-Prozess hilft Teams, unter Druck handlungsfähig zu bleiben und Entscheidungen zu dokumentieren.
Im Sicherheitsvorfall zählt Klarheit. Wer informiert wen? Wer entscheidet? Welche Systeme dürfen abgeschaltet werden? Diese Fragen sollten nicht erst beantwortet werden, wenn der Druck bereits hoch ist.
Rollen und Kontakte festlegen
Ein schlanker Incident-Prozess braucht erreichbare Ansprechpartner, Eskalationswege und Entscheidungsbefugnisse. Eine aktuelle Kontaktliste ist dabei oft wertvoller als ein sehr langes Dokument.
Erste 60 Minuten planen
Definieren Sie, welche Informationen gesammelt, welche Systeme gesichert und welche Kommunikationswege genutzt werden. So entsteht Orientierung, wenn noch vieles unklar ist.
Persönlicher Schlussgedanke
Ich halte einfache Übungen für besonders wirksam. Ein kurzer Tabletop-Termin zeigt schnell, wo Annahmen nicht stimmen und welche Entscheidungen vorbereitet werden müssen.


